Handaufzug-/ Automatic Chronographen Hemmungen Komplikationen Geschichte der Antike Geschichte der Neuzeit

Die Uhrengeschichte: die Antike

3761

v. Chr. Am 7. Oktober beginnt die Zählung des jüdischen Kalenders.

3000

v. Chr. ca. Die Summerer benutzen die Fließzeit des Wassers als Maßeinheit der Zeit.

2679

v. Chr. In China sind Sonnenuhren in Gebrauch.

2600

um v. Chr. Schattenwerfer in Form vertikaler Säulen oder geradliniger Stäbe werden zur Zeitnehmung verwendet.

2000

um v. Chr. Das Sexagesimalsystem mit der Basiszahl 60 wird bei den Babyloniern verwendet, aus dem später das 12er System (Duodezimalsystem) der Stundeneinteilung entwickelt. Die Summerer verwenden den Mondkalender.

1530<

v. Chr. AMENEMHET baut für König AMENOPHIS I. in Ägypten eine technisch ausgereifte Wasserlaufuhr. Außer in Ägypten und Babylonien werden auch in Griechenland Wasseruhren zur Zeitnehmung verwendet.

1400

um v. Chr. Zur Zeit des Königs AMENOPHIS III. ist in Ägypten eine Wasserlaufuhr in Gebrauch (sie befindet sich heute im Kairoer Museum).

1100

v. Chr. TSCHOU-KONG, Kaiser von China, verwendet ein Gnonom zur Zeitbestimmung bei Sonnenschein.

776

v.Chr. Die Griechen beginnen am 8.Juli die Zählung der Kalenderjahre nach ihren alle vier Jahre stattfindenden olympischen Festen.

730

v. Chr. AHAS, König von Juda, lässt einen Obelisken als Sonnenuhr bauen.

700

um v. Chr. Der Mondkalender wird von den Assyrern benutzt.

600

um v. Chr. König HISKIA besitzt eine Refraktionssonnenuhr.

550

um v. Chr. ANAXIMANDROS stellt in Griechenland die erste Sonnenuhr auf.

380

v. Chr. Platin lässt im Garten der Athener Akademie eine Wassereinlaufuhr aufstellen, die durch Luftkompression eine Figur Flötentöne erzeugen lässt. ARISTOTELES verwendet bereits das Astrolabium zur Zeitbestimmung.

330

v. Chr. PARMENIO baut eine Taschensonnenuhr.

300

um v. Chr. ARISTARGHOS VON SAMOS stellt fest, dass sich die Erde um die Sonne bewegt.

263

v. Chr. Die erste öffentliche Sonnenuhr wird durch PAPIRIUS CURSOR in Rom aufgestellt.

150

v. Chr. KTESIBIOS VON ALEXANDRIA stellt in Griechenland eine automatische Wasseruhr her, die als Wasserein- und Wasserauslaufuhr mit einem Räderwerk kombiniert ist.

145

um v. Chr. In Rom wird als Geschenk des Zensors SCIPIO NASCIA eine öffentliche Wasseruhr aufgestellt.

50

um v. Chr. In Athen wird von ANDRONIKOS aus Kyrrhos der "Turm der Winde" erbaut mit mehreren Sonnenuhren an den Außenwänden und einer Wasseruhr im Inneren.

46

v. Chr. JULIUS CÄSAR lässt durch seine Astronomen die sogenannte erste Kalenderreform durchführen (Julianischer Kalender).

15

v. Chr. POLLIO VITRUVIUS verfaßt in Rom ein zehnbändiges Werk über Architektur und Technik seiner Zeit; Band 9 behandelt die Zeitmessung.

Ca.100

TYROS schlägt vor, die Erde in ein Koordinatensystem von Längen- und Breitengraden aufzugliedern.

Romanik

um 500

Auf dem Marktplatz von Gaza wird die Herkulesuhr, eine monumentale Wasseruhr mit Stundenschlag, aufgestellt.

507

BOETHIUS fertigt im Auftrage THEODERICHS DES GROSSEN eine kunstvolle Sonnenuhr und eine Wasseruhr an, die dem König der Burgunder GUNIBALD überreicht werden.

725

In China wird durch HSING und LIAN LING-TSAN eine Uhr mit mechanischer Hemmung gebaut.

750

In der Literatur werden erstmals Sanduhren erwähnt.

807

HARUN AL RASCHID, Kalif von Bagdad, schenkt KARL DEM GROSSEN eine prachtvoll ausgestattete Wasseruhr mit Schlagwerk und beweglichen Figuren.

um 994

GERBERT VON AURILLAC fertigt in Magdeburg eine nach astronomischen Beobachtungen geregelte Sonnenuhr und einen Himmelsglobus an.

1090

SU SUNG stellt eine für Khai-Sung, Hauptstadt des Sung- Reiches, bestimmte astronomische Wasseruhr mit Räderwerk fertig.

1168

In Damaskus entsteht die berühmte Wasseruhr am Osttor der Stadt.

1170

Das Gewerbe "Urluge" (Wasseruhrmacher) wird in Köln nachgewiesen.

1181

AL GAZARU baut im arabischen Amid kunstvolle Wasseruhren.

1203

HALI (auch RIDWAN genannt) veröffentlicht ein Werk über den Bau und die Instandsetzung von Wasseruhren.

Gotik

1220

In Köln wird die Urlugingasse, die Gasse der Wasseruhrmacher und Kleinschmiede erwähnt.

1232

Kaiser FRIEDRICH II. erhält vom Sultan aus Bagdad eine große astronomische Wasseruhr geschenkt.

1252

ALFONS X. lässt von seinen Wissenschaftlern Planetentafeln fertigstellen (Alfonsinische Planetentafeln).

1284

Die erste mechanische Turmuhr wird an der Kathedrale von Exeter (England) in Betrieb genommen.

1288

Die Westminster Hall zu London erhält eine mechanische Türmeruhr. Die Tageseinteilung in zweimal zwölf gleich lange Stunden beginnt.

um 1300

Räderuhren mit Gewichtantrieb, Spindelhemmung und Waag werden zunehmend hergestellt. In Florenz wird die erste öffentliche mechanische Stadtuhr aufgestellt,

um 1310

Die Ausstattung von Kirchen, Rathäusern, Klöstern und Türmen mit großen Räderuhren und Schlagwerken beginnt.

1320

DANTE ALIGHIERI erwähnt in seiner "Göttlichen Komödie" ein Uhrwerk mit Rädern.

1324

Eine astronomische Uhr mit Planetarium wird von RICHARD WALLINGTON für die Abtei Saint Albanus (England) gebaut.

1325

Der Geistliche PETER LIGHTFOOT fertigt für die englische Glaston Abbey eine astronomische Kunstuhr an.

1336

In Florenz wird eine Turmuhr mit Schlagwerk bekannt.

1344

In Padua vollendet JACOPO DE DONDI eine öffentliche Schlagwerkuhr.

1348

London erhält seine erste öffentliche Schlagwerkuhr, Big Tom genannt.

1354

Das Straßburger Münster erhält seine erste monumentale astronomischer Kunstuhr.

1364

In Padua vollendet GIOVANNI DE DONDI eine astronomische Kunstuhr.

1386

In der Kathedrale von Salisburg (England) wird eine Schlagwerkuhr ohne Zifferblatt eingebaut, die heute noch funktioniert.

1389

JEHAN DE FELAINS stellt in Rouen eine Turmuhr mit Viertelschlag her.

1404

Der Mönch LASAR SERBIN leitet den Bau der ersten Turmuhr auf dem Kathedralenplatz im Moskauer Kreml.

1405

Die erste astronomische Kunstuhr der Marienkirche zu Lübeck wird fertiggestellt.

um 1425

Sonnenuhren mit Schattenwerfer parallel zur Erdachse kommen auf.

1451

JEAN LIEBURE (Paris) baut Reiseuhrwerke, deren Kupfergehäuse mit Glocken von J.MOULINET hergestellt werden.

1470

HANS DÜHRINGER stellt für die Kirche St. Marien in Danzig eine astronomische Aposteluhr mit Schlagwerk und 24-Stunden Zifferblatt her.

1472

Die Rostocker Marienkirche erhält ihre erste Aposteluhr.

1481

Das älteste nachweisbare Glockenspiel bei einer Turmuhr in Aalst (Flandern) wird bekannt. Die Alfonsinischen Planetentafeln werden weltweit eingeführt und später von CHRISTOPH KOLUMBUS und TYCHO BRAHE benutzt.

Renaissance

1509

PETER HENLEIN fertigt in Nürnberg tragbare Uhren an.

1510

NIKQLAUS KOPERNIKUS veröffentlicht die Erkenntnis, dass die Sonne im Mittelpunkt unseres Planetensystems steht.

1518

Im süddeutschen Raum werden erstmals Fenstersonnenuhren erwähnt.

um 1525

Tischuhren in Form kreisrunder Dosen oder eckiger Kästchen mit waagerecht angeordnetem Zifferblatt bürgern sich ein.

1540

Wanduhren mit Gewichtsstück werden Gebrauchsuhren für Bürger und Bauern.

1543

NiKOLAUS KOPERNIKUS widerlegt die geozentrische Lehre und schafft Ausgangspunkte der neueren Zeitrechnung und Zeitmessung.

um 1544

In Paris entsteht eine Uhrmacherzunft, die durch gewählte Uhrmacher geleitet wird.

um 1550

Statt der bis dahin üblichen Uhren mit nur einem Zeiger wird auf einem gesonderten Viertelzifferblatt der Viertelstundenzeiger eingeführt. Taschenuhren mit ovalem Gehäuse, sogenannte Nürnberger Eier, werden hergestellt. Der Beginn der Renaissance spiegelt sich auch in der Ausschmückung der Wohnraumuhren wieder, vorwiegend an Türmchen- und Tischuhren. Die Gehäuse von Kleinuhren werden mit Bergkristall verziert.

1551

Die Prutenischen Tafeln werden von ERASMUS REINHOLD herausgebracht.

1555

Taschenuhren mit beweglichen Figuren werden in Genf hergestellt.

1573

Der Minutenzeiger wird eingeführt (ältester Nachweis an einer astronomischen Renaissance-Tischuhr).

1574

Die zweite monumentale Kunstuhr des Straßburger Münsters wird von ISAAC HABRECHT fertiggestellt.

1575

Tragbare Uhren werden mit Weckeinrichtung versehen.

1576

Auf der dänischen Insel Hveen wird die Sternwarte gegründet, wo der Astronom TYCHO BRAHE tätig war.

1580

ISAAK HABRECHI stellt die berühmte Heilbronner Rathausuhr fertig. Eine gleichmä8igere Antriebskraft der Antriebsfeder der Uhren wird durch die Anwendung der Schnecke mit Darmsaite erreicht. Der Straßburger Uhrmacher CONRAD baut sakrale Taschenuhren in Kreuzform. In Augsburg werden erstmalig Telleruhren mit getriebenem Zifferblatt hergestellt.

1582

Der Gregorianische Kalender auf der Grundlage der Alfonsinischen Planetentafeln wird durch eine päpstliche Bulle verbindlich eingeführt.

1583

GALILEO GALILEI erkennt bei Pendelschwingungen die Unabhängigkeit der Frequenz von der Auslenkung.

1584

JOST BÜRGI stellt in Kassel Präzisionsuhren her.

1597

GALILEO GALILEI benutzt eine Spirale mit Unruh als Schwingsystem.

1598

NIKOLAUS LIPPIUS fertigt die Lyoner Kunstuhr.

um 1600

PAUL HOME baut Uhren mit silbernen Gehäusen in Form von Totenköpfen für Ordensgeistliche. HENRY ESTER fertigt in Augsburg Taschenuhren mit Schlagwerk. Die bis heute erhaltene Dovercastelluhr wird eingebaut.

1600

Zwei Keplersche Gesetze werden veröffentlicht (das dritte erscheint 1619).

1618

Der Engländer ROBERT FLUDD beschreibt eine Taschenuhr, die zum Ausgleich der ungleichen Kraftentfaltung der Antriebsfeder in Taschenuhren mit einem Schneckenrad ausgestattet ist.

1627

JOHANNES KEPLER veröffentlicht in Prag seine Rudolfinischen Planetentafeln, denen die Beobachtungen von TYCHO BRAHE zugrunde liegen.

um 1630

Taschenuhrgehäuse mit Emailmalerei werden vom französischen Goldschmied JEAN TOUTIN hergestellt.

1634

Von den Franzosen wird der Nullmeridian zunächst durch die Kanarische Insel Ferro gelegt. (Erst ab 1844 wird er durch Greenwich geführt.)

1638

GALILEO GALILEI veröffentlicht seine Gesetze über die Pendelbewegung.

Barock & Rokoko

1773

CHRISTIAN HUYGENS beschreibt die Konstruktion einer verbesserten Pendeluhr mit Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sowie den Aufzug mit endlosem Seil.

1674

THURET (Paris) stellt nach Angaben HUYGENS eine mit stählerner Spirale und Unruh versehene Taschenuhr her.

1675

Die Zykloide wird als die für die Verzahnung in Uhrwerken geeignetste Zahnform anerkannt. Die Sternwarte in Greenwich (England) wird gegründet. (Ihr Ortsmeridian wird ab 1844 die Linie des Nullmeridians.)

1676

DANIEL QUARE (London) wird das Patent für eine Viertelschlag- Repetitions-Taschenuhr zuerkannt, die er gleichzeitig, aber unabhängig von EDWARD BARLOW (London) erfunden hat. WILLIAM CLEMENT (London) führt die Federaufhängung für Uhrenpendel ein.

1679

Dr. ROBERT HOOKE (London) entdeckt das Ausdehnungsgesetz der Spiralfedern (Hookesches Gesetz).

um 1680

Die erreichte Präzision und die Genauigkeit der Pendeluhren führen zum allgemeinen Einsatz des Minutenzeigers im Zentrum des Zifferblattes.

1680

Der deutsche Uhrmacher BECHER stellt erstmals eine sich durch den Luftdruckwechsel selbständig aufziehende Barometeruhr her.

um 1681

DANIEL JEAN RICHARD baut im Neuenburger Jura (Schweiz) Taschenuhren. Daraus entwickelt sich in der Folgezeit die Schweizer Uhrenindustrie.

1686

In Berlin beginnt man mit der Uhrenherstellung in einer Manufaktur.

1690

JACOB ENDERLEIN stellt Taschenuhren mit einer Gangdauer von acht Tagen her. Die ersten Sägeuhren werden gebaut.

um 1695

THOMAS TOMPION (London) erfindet die ruhende Hemmung (Sautroghemmung) für die Taschenuhren als Vorläufer der Zylinder- und Duplexhemmung.

um 1700

Bei Taschenuhren wird Glas neben dem bis dahin üblichen Bergkristall als Zifferblatt- und Zeigerschutz verwendet. Taschenuhrgehäuse werden durch Treibarbeit verziert. Verbesserte Zeitmeßergebnisse führen auch bei tragbaren Uhren zum Einsatz des Minutenzeigers auf der Zifferblattmitte.

1704

NICOLAS FATIO DE DUILLIER und PIERRE DE BAUFRE (London) erhalten gemeinsam das englische Patent zur alleinigen Anfertigung von Lagern für Uhren aus Edelstein. PIERRE DE BAUFRE stellt den Zylinder der Zylinderuhr mit Sautroghemmung aus einem Diamanten her. Er schafft auch eine ruhende Hemmung, bei der sich auf der Unruhwelle zwei aufgesetzte Paletten befinden.

1705

DANIEL QUARE (London) baut eine Äquationsstanduhr, die die Mittlere und die Wahre Zeit anzeigt.

1709

Zar PETER I. befiehlt, in den Spasski-Turm des Moskauer Kreml eine neue Uhr mit Geläut einzubauen.

1710

Gehäusedeckel der Kleinuhren werden aus Achat und anderen Quarzarten hergestellt.

1713

THOMAS TOMPION (London) baut eine Jahresuhr.

1721

GEORGE GRAHAM verwendet erstmals das Quecksilberkompensationspendel für Großuhren.

1722

Abbe D’HAUTEFEUILLE (Orleans) beschreibt eine Ankerhemmung mit einem Rechen als Gabel und einem Trieb auf der Unruhwelle. Die Hemmung ist nicht frei, da der Anker und die Unruh ständig im Eingriff stehen.

1724

Der französische Uhrmacher JEAN BAPTISTE DUTERTRE baut die Duplexhemmung (bereits 1690 von Dr. ROBERT HOOKE in Elementen beschrieben).

1726

JOHN HARRISON (London) konstruiert ein Metallstabkompensationspendel (Rostpendel).

um 1730

FRANZ ANTON KETTERER aus Schönwald (Schwarzwald) stellt die erste Kuckucksuhr her.

1735

JOHN HARRISON (London) fertigt das Gegengesperr für Großuhren und seine erste Seeuhr.

1739

JOHN HARRISON vollendet seine zweite Seeuhr.

um 1740

Goldene Taschenuhrgehäuse, deren Verzierungen aus vier verschiedenen Goldfarben bestehen, kommen in Mode.

1741

JOHN HARRISON vollendet seine dritte Seeuhr.

1749

RIVAZ fertigt eine Federzuguhr mit Schlagwerk, die nach einem Aufzug ein Jahr lang geht.

1750

MATHIAS HUMMEL fertigt als Erster im Schwarzwald Taschenuhren aus Buchsbaumholz.

1751

JEAN ANDRE LEPAUTE (Paris) baut Pendeluhren mit nur einem Rad.

1755

JEAN ROMILLY stellt in Paris Achttagetaschenuhren her, deren Unruh pro Sekunde eine Schwingung macht.

um 1760

THOMAS MUDGE (London) erfindet die freie Ankerhemmung für tragbare Uhren.

1760

PHILLIP MATTHÄUS HAHN (Echterdingen) beginnt mit der Herstellung hervorragender Großuhren mit mechanischen Globen und Sphären. PIERRE JAQUET DROZ fertigt in La Chaux-de-Fonds prächtig ausgestattete Automatenuhren. Uhrgehäuse werden mit Fischhaut überzogen. Die ersten feuervergoldeten Pendeluhren entstehen. FERDINAND BERTHOUD und PIERRE LE ROY (beide Paris) veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Forschung über die freie Chronometerhemmung.

1761

FERDINAND BERTHOUD (Paris) vollendet das erste Marinechronometer Frankreichs. JOHN HARRISON (London) gewinnt mit seiner vierten Schiffsuhr den vom englischen Parlament 1714 ausgeschriebenen Preis (dieser wird ihm erst 1774 zuerkannt).

1764

JOHN ARNOLD (London) stellt den Zylinder einer Zylinderhemmung aus einem echten Rubin (Korund) her.

1766

PIERRE LE ROY (Paris) verbessert die Ausgleichsunruh von HARRISON.

um 1768

Im Schwarzwald werden die ersten Großuhren mit Spielwerken hergestellt.

 

JACQUES FREDERIC HOURIET (Le Locle) fertigt sphärische Spiralen in Kugelform an.

1769

PIERRE LE ROY vollendet seine erste Seeuhr mit Chronometerhemmung. Der Klosterbruder CAJETANO baut im Hofkloster zu Wien eine kunstvolle astronomische Uhr.

um 1770

JEAN ANDRE LEPAUTE (Paris) stellt für die Akademie der Bildhauerkunst eine durch den Luftzug sich selbsttätig aufziehende Atmosphärische Uhr her.

1720

GEORGE GRAHAM verbessert die Sautroghemmung von TOHMAS TOMPION, die als Zylinderhemmung bekannt wird. In Frankreich werden Wandkonsoluhren gebaut.

um 1770

JAMES FERGUSON, englischer Mechaniker und Astronom, konstruiert erstmals eine Ebbe- und Flutzeituhr.

1770

JEAN ANTOINE LEPINE (Paris) fertigt Taschenuhrenwerke in Brückenbauweise. A. L. PERRELET (Schweiz) stellt erstmals funktionstüchtige Automatikaufzüge an Taschenuhren her (später durch BREQUET u. a. verbessert, bis sie im 20. Jahrhundert auch bei Armbanduhren angewandt werden.

1772

JOHN ARNOLD (London) erfindet eine zweiarmige Unruh mit Regulierschrauben.

1775

JOHN ARNOLD stellt die zylindrische Spirale für Uhrenschwingsysteme her.

1776

Der seit 1582 bestehende Gregorianische Kalender wird durch Reichsverfassung offiziell bestätigt.

1777

JEAN MOISE POUZAIT erfindet die springende Sekundenanzeige (Seconde morte), bei der der Sekundenzeiger in jeder Sekunde einmal springt.

um 1780

Der Sekundenzeiger wird allgemein auch bei Taschenuhren eingeführt. Federkraftpendelhemmungen führen zu hohen Zeitmeßergebnissen bei Großuhren (CHRISTIAN FRIEDRICH TIEDE, SIGMUND RIEFLER und LUDWIG STRASSER verwenden sie später für Präzisionspendeluhren).

1780

MALLET führt in Genf die Mittlere Zeit öffentlich ein. Der französische Uhrmacher ABRAHAM LOUIS BREQUET erfindet den automatischen Rüttelaufzug bei Taschenuhren.

1781

FERDINAND BERTHOUD (Paris) beschäftigt sich mit dem sekundären Kompensationsfehler des Schwingsystems.

1782

JOHN ARNOLD stellt eine Chronometerhemmung mit gerader Gangfeder her und lässt sie sich patentieren.

Empire

1790

JACOB JACOB HEBESTREIT (auch HERBSTRIETH genannt) stellt in Neukirch (Schwarzwald) erstmals die nach ihm benannten Jockeleuhren her.

1793

Der Nordamerikaner ELI TERRY gründet in Plymouth eine Fabrik zur Herstellung von Großuhren.

1798

Der Schweizer L. PERRON erfindet die Stiftankerhemmung für tragbare Uhren.

um 1800

ABRAHAM LOUlS BREGUET (Paris) wendet erstmals die aufgebogene Spirale an.

1801

ABRAHAM LOUlS BREGUET erfindet das Tourbillon mit Antrieb vom Sekundenrad.

um 1805

 Die Sicherung der Unruhwelle gegen Schlag und Stoß wird erstmalig von ABRAHAM LOUlS BREGUET durch eine Einrichtung unter der Bezeichnung "parachute" (Fallschutz) verwirklicht.

1810

Der dänische Uhrmacher LOUIS URBAN JÜRGENSEN baut in Paris zuverlässige, genau gehende Taschenchronometer und verbessert die Zylinderhemmung.

1812

EDWARD MASSEY (London) erfindet einen Aufzug bei Taschenuhren, der auf dem Prinzip des Auf- und Niederschiebens des Bügelknopfes beruht.

1815

RAMIS stellt die erste elektrisch betriebene Einzeluhr her.

um 1820

DUELOS fertigt in Paris Uhren aus Pappe an (Carthorloges),

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Erstmals werden Stoppuhren mit zwei getrennten Sekundenwerken gebaut

Biedermeier

1822

In England wird die Stoppuhr ohne laufende Zeitanzeige erfunden.

1825

BROCOT konstruiert in Paris eine ruhende Pendelhemmung. Der Schweizer PIERRE FREDERIC INGOLD erfindet die sogenannte Ingoldfräse für die Herstellung theoretisch richtiger Radzahnwälzungen in Uhrwerken.

1828

FRIEDRICH WILHELM BESSEL (Königsberg) veröffentlicht seine Abhandlung über das Sekundenpendel und die zweckmäßigste Art der Ausführung.

1830

JEAN PAUL GUERLIN (Berlin) stellt Taschenuhren mit Zylinderhemmung her, die flach wie ein Taler sind.

 

EDUARD JOHN DENT experimentiert in London mit Spiralen aus Glas, um bessere Temperaturkompensationswerte zu erhalten.

1831

Der Pariser Uhrmacher JOSEPH WINNERL fertigt die erste Uhr mit nachspringender Sekunde (Seconde rattrapante) an.

1833

In Greenwich wird eine Zeitballstation eingerichtet (es folgen derartige Einrichtungen unter anderem 1855 in Washington, 1875 in Kiel und 1876 in Bremerhaven).

1839

Der Optiker CARL AUGUST VON STEINHEIL (München) stellt eine Großuhr her, die Stromimpulse aus elektrochemischen Batterien an Nebenuhrwerke gibt und diese damit fortschaltet.

1840

SIR CHARLES WHEATSTON (Paris) veröffentlicht eine Denkschrift über einen von ihm erfundenen Apparat, durch den man Uhren an verschiedenen Orten von einer Zentrale aus steuern kann.

 

GEORGES LESCHOT leitet die erste maschinelle Erzeugung von Taschenuhr- Rohwerken in einer Schweizer Uhrenfabrik.

 

Louis URBAN JÜRGENSEN (Paris) beschreibt die bishin geheim gehaltene englische Technologie der Herstellung von Uhrwerklagern aus Edelstein.

1841

FRIEDRICH GUTKAES, Dresdener Hofuhrmacher, konstruiert für die Dresdener Staatsoper die Fünfminutenuhr.

1842

JEAN BABTISTE SCHWILGUE stellt die dritte Straßburger Münsteruhr fertig.

1842

PIERRE FREDERIC INGOLD (La Chaux-de-Fonds) errichtet in England eine Taschenuhrfabrik mit maschinellen Fertigungsverfahren. Auf Betreiben des handwerklich schaffenden Uhrmachergewerbes verbietet das englische Parlament die Inbetriebnahme dieser Fabrik. ADRIEN PHILLIPE (Genf) konstruiert die Taschenuhr mit dem Kronenaufzug (Remontoiruhr).

1843

C. A. STEINHEIL, Professor in München, beschreibt eine Vorrichtung, mit der die von einer Hauptuhr elektrisch gesteuerten Nebenuhrwerke auf gleiche Zeigerstellung gebracht wer- den können. JOSEPH WINNERL (Paris) erfindet den Doppelchronografen mit der Herzscheibe zur Rückstellung der Zeiger.

1844

Es wird vorläufig (endgültige Festlegung 1911) festgelegt, dass der Nullmeridian von Greenwich (England) aus gerechnet wird, statt wie seit 1634 von der Kanarischen Insel Ferro.

 

FERDINAND LEONHARD (Berlin) führt die verschiebbare Palette am Anker ruhender Hemmungen ein.

1845

FERDINAND ADOLF LANGE gründet in Glashütte bei Dresden eine Fabrik für Präzisionstaschenuhren.

Historismus

um 1850

In der russischen Stadt Wjatka werden Taschenuhren fast vollständig aus Birkenwurzelholz manufakturmäßig hergestellt.

1850

In Nordamerika beginnt die maschinelle Herstellung von Taschenuhren (Schablonenuhren) mit auswechselbaren Teilen. Die erste Uhrmacherschule im deutschsprachigen Bereich wird in Furtwangen (Schwarzwald) gegründet. Weitere Fachschulen für Uhrmacher entstehen später z.B. in Schwenningen, Glashütte, Karlstein, Biel, La Chaux-de-Fonds, Genf, Le Locle, Neuchatel.

1853

Der Schweizer Uhrmacher OLIVER MATHEY führt zur Vollendung der Stahlflächen in Uhren die Diamantine ein.

1859

Die von EDMUND BECKETT DENISON (ab 1886 Baron GRIMTHORPE) konstruierte, sehr genau gehende Turmuhr mit Schwerkrafthemmung des Parlamentsgebäudes in London (Westminsteruhr) wird vom Londoner Uhrmacher EDUARD JOHN DENT gebaut und nach fünfjähriger Probezeit der Öffentlichkeit übergeben.

um 1860

Die industrielle Massenproduktion von Gebrauchsuhren bewirkt, dass die handwerkliche Herstellung zurückgedrängt wird und das Handwerk sich auf die Uhrenreparatur spezialisiert.

1860

Der französische Mathematiker EDUARD PHILIPPS berechnet die Kurvenformen beider Enden der zylindrischen Spirale, um die Bedingungen des Isochronismus zu erfüllen.

1861

ERHARD JUNGHANS aus Schramberg führt die bereits in Nordamerika praktizierte Technologie zur Massenproduktion von sogenannten Schablonenuhren ein.

1867

Der Pariser Uhrmacher GUILMETIN erfindet das frei schwingende Pendel ("Pendule balancier libre").

1868

GEORG FRIEDRICH ROSKOPF beginnt in der Schweiz mit der Herstellung von einfachen, von den bis dahin bekannten Konstruktionsprinzipien abweichenden, billigen zuverlässigen Taschenuhren. JOSEPH WINNERL (Paris) baut erstmals eine Pendeluhr mit einem Antrieb durch elektrische Kontakte. Das im 5.Jahrhundert u.Z. entstandene Dezimalsystem wird in Deutschland durch Anordnung vom 17.August 1868 allgemein verbindlich.

1870

Der kanadische Eisenbahningenieur FLEMING macht den Vorschlag, die Zonenzeit einzuführen (1884 verbindlich festgelegt).

1872

Das metrische System wird durch Gesetz in Deutschland eingeführt. Es vergehen noch fast 100 Jahre, bevor die bis dahin angewandten Uhrmachermaße ihre Bedeutung verlieren. Der Berliner Uhrmacher CHRISTIAN FRIEDRICH TIEDE lässt als Erster eine Pendeluhr unter Luftabschluß laufen.

1877

In Wien wird zur Schaltung einer Anzahl von Nebenuhren durch eine Hauptuhr in Röhren geleitete Druckluft verwendet. Die Seewarte Hamburg beginnt mit der Veranstaltung von jährlichen Konkurrenzprüfungen für Chronometer. Ab 1882 wurden auch Taschenuhren in diese Prüfung einbezogen.

1878

Nach einer Erfindung des Uhrmachers MATTHIAS HIPP wird in Neuchatel (Schweiz) die erste elektrisch betriebene Pendeluhr fertiggestellt. Die Deutsche Uhrmacherschule in Glashütte wird gegründet (1951 Überführung in die Ingenieurschule für Feinwerktechnik).

1880

Der Wiener Uhrmacher A. von LOEHR baut Taschenuhren mit Schwungmassenaufzug. Die Firma STRASSER und ROHDE, Glashütte, stellt den Tertienzähler her, einen Vorgänger der elektrischen Stoppuhr.

1883

Der Engländer WILSON entwickelt die Schachuhr.

1887

In Paris wird ein Röhrensystem in den Straßen geschaffen, um durch Druckluft Straßenuhren mit Nebenuhrwerken durch Hauptuhren zu steuern.

1889

SIEGMUND RIEFLER (Nesselwang) erfindet die Federkraftpendelhemmung mit konstantem Antrieb für Präzisionspendeluhren, die später von LUDWIG STRASSER (Glashütte) verbessert wurde.

Jugendstil

1891

In Ruhla (Thüringen) werden erstmalig einfache Gebrauchstaschenuhren hergestellt.

1893

In Deutschland wird durch Gesetz die Mitteleuropäische Zonenzeit eingeführt. BONNIKSEN lässt in Glashütte bei der Firma LANGE Karusselltaschenuhren (Tourbillon) herstellen, deren Antrieb vom Kleinbodenrad ausgeht.

1895

Die Glashütter Jubiläumsuhr wird zum 50. Jahrestag der Glashütter Uhrenindustrie als Meisterleistung industrieller Präzisionsmechnik ausgestellt. GUGLIELMO MARCHES MARCONI (Bologna) schafft fast zur gleichen Zeit wie ALEXANDER STEPANOWITSCH POPOW (St. Petersburg) die Grundlagen der drahtlosen Informationsübertragung und damit auch der Zeitzeichenübermittlung.

1901

Für eine Pendeluhr mit elektrodynamischem Antrieb wird das Patent erteilt. Sie enthält alle Elemente, die erst etwa 30 Jahre später zur Anwendung gelangen: Permanentmagnete, Spulen, Kontakte und Batterien.

1902

Es gelingt die synthetische Herstellung des Edelsteins Korund in seinen Varianten Saphir und Rubin aus Tonerde. (In der modernen Uhrentechnik wird er unter anderem als preiswerter Lagerstein verwendet.)

1905

Armbanduhren kommen in Mode. In den USA werden die ersten Zeitzeichen per Funk ausgestrahlt.

1911

Am 1. Mai werden vom Eiffelturm in Paris die ersten europäischen Zeitzeichen über einen Sender ausgestrahlt, den GUSTAVE FERRIE angefertigt hat. Der Nullmeridian wird endgültig auf Greenwich festgelegt (vorläufige Festlegung ab 1844). 

Neuzeit

1912

Kleinuhren mit Leuchtzahlen auf dem Zifferblatt werden hergestellt.

1916

In Irland wird die Sommerzeit erfunden.

1917

Der Uhrmacher N.W. BEHRENS restauriert nach den Kämpfen der Oktoberrevolution die Kremluhr in Moskau.

1920

Der französische Physiker CHARLES EDOUARD GUILLAUME wird für seine Arbeiten zur Verbesserung von Nickelstählen (unter anderem für die Uhrenherstellung) mit dem Nobelpreis geehrt.

1921

Quarzkristalle werden zur Frequenzstabilisierung von Röhrenoszillatoren verwendet. Damit ist die Grundlage zur Herstellung von Quarzuhren geschaffen. Der Rundfunk sendet das ONOGO-Zeitzeichen.

1924

In der Schweiz beginnt die Herstellung von Armbanduhren mit automatischem Aufzug.

1925

Der sowjetische Techniker O.W. LOSEW unternimmt erste Versuche zur Entwicklung verstärkender Halbleiterbauelemente (Transistoren).

1926

Der Uhrmacher HERMANN GOERTZ vollendet die astronomische Präzisionsbodenstanduhr in der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte.

um 1928

In Nordamerika wird erstmals eine Quarzuhr in Betrieb genommen.

um 1930

Die industrielle Massenfertigung von Armbanduhren beginnt, nachdem etwa ab 1790 Armbänder mit Schmuckuhren als Einzelstücke gefertigt wurden.

1932

Die Physiker A.SCHEIBE und U.ADELSBERGER stellen in Deutschland die erste Quarzuhr her, die ein Jahr später im Geodätischen Institut in Potsdam aufgestellt wird.

1935

Die automatisch sprechende Telefonzeitansage wird in Deutschland eingeführt. Die Zeitwaage zur Messung des momentanen Ganges einer Uhr wird industriell hergestellt.

1946

Der US-amerikanische Chemiker WILLARD FRANK LIBBY entdeckt die Radiocarbonmethode zur Messung sehr großer zurückliegender Zeiträume (Kohlenstoff-14-U).

1948

Die US-amerikanischen Physiker WALTER HOUSER BRATTAIN und JOHN BARDEEN schaffen den Spitzentransistor (unter anderem Voraussetzung zur Herstellung elektronischer Uhren).

1949

WILLIAM BRADFORD SHOCKLEY, US-amerikanischer Physiker britischer Herkunft, entwickelt den Flächentransistor (unter anderem Voraussetzung für elektronische Schaltkreise in Quarzuhren).

1950

Batteriebetriebene Großuhren mit Elektromotor bzw. mit magnetischem Unruhschwingsystem werden hergestellt.

1952

Erste Prototypen von Armbanduhren mit elektrisch angetriebenen Unruhschwingsystemen werden produziert.

1953

H. LYONS baut die erste Ammoniakmoleküluhr mit der Gangunsicherheit von 1 þ 10

1954

In der Schweiz erfolgt die Entwicklung einer Armbanduhr mit der elektronisch gesteuerten Stimmgabel von 360 Hz als Schwingsystem.

1956

Das Internationale Komitee für Ma8 und Gewicht definiert die Sekunde als ein astronomisches Zeitnormal. BULOVA entwickelt nach Vorschlägen des Schweizers M. HETZEL die Stimmgabeluhr.

1957

Als physikalisch- technische Einheit wird der Begriff der Ephemeridensekunde eingeführt.

um 1958

Erstmals erscheinen elektronische Großuhren mit durch Transistoren gesteuerten und direkt angetriebenen Unruhschwingsystemen.

1958

Im Funkwerk Erfurt wird die Industriequarzuhr serienmäßig gefertigt.

 

Integrierte Schaltungen erübrigen die bisher benötigte Vielzahl von separaten elektronischen Bauelementen bei elektronischen Uhren.

1960

Quecksilber-, Silberoxid- und später Lithium- Mikrobatterien (Knopfzellen) werden entwickelt und in Armbanduhren ein- gesetzt.

1964

Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definiert den Begriff der Sekunde neu als ein physikalisches Zeitnormal.

1965

Als Teilerschaltungen in Quarzarmbanduhren kommen integrierte Schaltkreise (IC) zur Anwendung. SIMON-VERMOT (Schweiz) konstruiert für Armbanduhren Unruhschnellschwingsysteme mit 8 bis 10 Halbschwingungen je Sekunde.

1967

Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht legt den Begriff der physikalisch- technischen Einheit Sekunde neu nach der Caesiumatomuhr fest.

1969

Durch die Low-Power-Technik haben Quarzarmbanduhren einen so geringen Stromverbrauch, dass die Batterien ein Jahr ausreichen. Am 7.0ktober wird die Weltzeituhr von E. JOHN auf dem Alexanderplatz in Berlin aufgestellt.

1984

Die Fernseharmbanduhr mit einem Bildschirmgröße von 17 mm x 25 mm erscheint auf dem Markt.

 

Fortsetzung........



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