QUARZUHR BATTERIE kurz-GESCHICHTE der elektr. Uhr die el.-Uhr 1812-1984

DIE QUARZUHR

...die Bezeichnung besagt, dass die Uhr elektronisch ist, und die Genauigkeit von der Eigenschaft des Quarzkristalles kommt. Das Quarz (wird synthetisch hergestellt) ersetzt die Unruhe der traditionellen Uhr. Als Antrieb wird (anstatt der Aufzugsfeder) eine Batterie verwendet

Funktionsweise:

ein el. Schaltkreis (IC) bringt das Quarz zum Schwingen, das seinerseits die Schwingungen auf 32.768 Hz stabil haltet. (im Vergleich, eine mechanische Uhr schwingt mit 4-10 Hz). Die Frequenz ist eine binäre Zahl und wird 16 mal durch 2 geteilt um so die Frequenz von 0,5 Hz zu erhalten. Diese Impulse von 4,8 bis 7,8 ms werden der Spule die den Schrittmotor ansteuert, zugeführt. Der Rotor (Motor) wird Gezwungenerweise in eine Richtung um 180 Grad gedreht, und treibt somit das gesamte Räderwerk an, welches erforderlich ist, um Minuten, Stunden und das Datum anzuzeigen.
Die Quarzuhr ist deshalb so genau, weil auch ein Schwingungsfehler geteilt wird. Ein Schwingunsfehler pro Stunde einer mech. Uhr bedeutet eine Gangabweichung von 6 sek. /Tag, während der selbe Fehler bei einer Quarzuhr lediglich 0,02 sek./Monat ausmacht !!

AUCH DIE QUARZ-UHR (analog) braucht eine Wartung.  

Auch wenn in der Quarzuhr keine Aufzugsfeder vorhanden ist und nicht so der mechanischen Belastung ausgesetzt ist, wird auch geölt (mit entsprechenden anderen Schmiermittel als die mechanische Uhr).

Die Öle altern und verändern ihre Viskosität. Der Kraftaufwand des Schrittmotors ist durch das verdickte Öl schon viel größer, und in der Phase des Datumschaltens kommt nochmals ein Kraftaufwand dazu, das der Schrittmotor nicht mehr schafft . Die Uhr bleibt dann mehr oder weniger hinten, oder sie bleibt ganz stehen.
Somit wird eine komplette Revision fällig, damit Sie wieder Freude an Ihrer Uhr haben.